Isa Hesse - Das grosse Spiel Film

Anka Schmid (CH 2009)

 

Mo. 25.5.2009 Kino Gotthard Zug

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ISA HESSE-RABINOVITCH, DAS GROSSE SPIEL FILM

Ein Dokumentarfilm von Anka Schmid

CH 2009 Digi Beta/ Beta SP Pal/ HDcam, 52 min, Farbe, 16:9, Stereo, Originalversion:
Deutsch, Schweizerdeutsch, Englisch, Italienisch mit deutschen, französischen oder englischen Untertiteln

Buch und Regie: Anka Schmid
Montage: Marina Wernli
Kamera: Daniel Leippert, René Baumann
Ton: Olivier JeanRichard
Musik: Stephan Wittwer, Guy Maget
Sprecherin: Ursula Andermatt
Sprecher: Robert Hunger-Bühler
Technik: Insertfilm – Momentafilm – Videoladen
Tonschnitt & Mischung : Guido Keller, Magnetix, Zürich
Lichtbestimmung: Patrick Lindenmaier, Andromeda Film AG
Produktionsleitung (Stage): Marisa Koch
Mitwirkende: Annelies Ursin, Silver Hesse, Ula Stöckl, Julie Nero, Deidi von Schaewen, Vital Franz Hauser, La Lupa

"Die Schweizer Filmpionierin Isa Hesse-Rabinovitch (1917-2003) ging Zeit ihres Lebens auf unkonventionellen Pfaden. Die Tochter jüdisch-russischer Immigranten wuchs in Zürich auf. Sie heiratete einen Sohn von Hermann Hesse, mit dem sie drei Kinder hatte. Geprägt vom künstlerischen Schaffen ihrer Eltern arbeitete sie als Illustratorin, später als Reporterin und Fotografin und war stets auf Unabhängigkeit bedacht. Im Alter von fünfzig Jahren begann sie zu filmen. Bereits ihre ersten experimentellen Kurzfilme wurden an internationale Filmfestivals eingeladen und fanden im Ausland grossen Anklang. Doch in der männerdominierten Schweizer Filmszene der 70er Jahre musste sie für ihre poetischen Arbeiten kämpfen, Unterstützung für ihre eigenwillig-verspielten Werke wurde ihr verwehrt. Dennoch experimentierte Isa Hesse konsequent weiter, wagte als 67-jährige noch den Schritt in das neue Medium Video und hat ein vielfältiges und zeitloses Film- und Videowerk hinterlassen.
Anka Schmid nähert sich der Persönlichkeit Isa Hesse-Rabinovitch auch künstlerisch-formal: Spielerisch verwebt sie Archivmaterial, Werkausschnitte und Interviews mit Weggefährtinnen und Zeitzeugen zu einem schillernden und faszinierenden Portrait dieser aussergewöhnlichen Künstlerin." [Pressetext]

"Isa Hesse-Rabinovitch war eine Frau, die Mut machte − nicht nur mit ihrer Arbeit und ihrer Art, sondern auch ganz konkret: Indem sie mich aufforderte, meine eigenen Filme zu machen. Heute gibt es in der Schweiz viele junge und auch erfolgreiche Regisseurinnen − doch in den 1980er Jahren war es alles andere als eine Selbstverständlichkeit, dass Frauen auch hinter der Kamera standen und eigene Geschichten erzählten." [Anka Schmid]

Anka Schmid ist anwesend