FLIZ STORNO

Elke Weber Moore(D 2001)

 

Mo.9.9.2002 20:00 Kino Gotthard Zug

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STORNO

von Elke Weber Moore

Regie & Buch: Elke Weber-Moore
Kamera: Michael Hammon
Schnitt: Monika Schindler
Ton: Andreas Köppen
Musik: Warner Poland
Maske: Ljiljana Müller
Kostüm: Dörte Schneider
Szenenbild: Thilo Mengler
Redaktion: Heike Hempel, Georg Steinert
Besetzung:Fanny Staffa, Paula Paul, Simon Schwarz, Andreas Patton, Cornelius Schwalm, Regina Vergeen, Adrian Moore u.v.a.

Producer: Rona Unrau
Produzent: Peter Rommel

Eine Produktion der Peter Rommel Productions in Koproduktion mit ZDF und arte

Gefördert von Filmboard Berlin-Brandenburg, Kuratorium Junger Deutscher Film, Hessische Filmförderung, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit freundlicher Unterstützung der Geyer-Werke Berlin

Verleih:Piffl Medien Verleih, gefördert von Filmboard Berlin-Brandenburg und Hessische Filmförderung
Kinostart: 13. Juni 2002

Elke Weber Moore hat einen "Heimatfilm" gedreht. Schon lange lebt sie in Berlin, hatte keinen Kontakt mehr zu ihrem Heimatort Hassenhausen, bis sie für ihren Film zurückgekommen ist. In ein Dorf im Hessischen. 370 Einwohner, zwei Kirchen, ein Autobahnanschluß. Ein Ort, in dem sie alles und alle kennt, wo sie jede Veränderung gegenüber dem Bild aus ihrer Kindheit mit Argwohn beobachtet. Diese grosse Vertrautheit ermöglichte ihr, ihre fiktive Geschichte in einem Umfeld mit einem hohen Mass von "Echtheit" spielen zu lassen:Stefanie und Gabi sind Freundinnen von Kindesbeinen an, arbeiten im Supermarkt auf der grünen Wiese und träumen von einem Glück, das irgendwo anders liegen muss...

Director’s Statement
Es geht in Storno um das Zusammenprallen von Alt und Neu, um die "Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen". Wie lebt es sich in einem Dorf, das irgendwie immer an der Schwelle zu stehen scheint und in dem jede Veränderung offensichtlich und einschneidend ist? Was bewegt die Menschen, welche Träume haben sie, welche Sehnsüchte? Und was hält sie letzten Endes im Dorf? Ich habe versucht, das Landleben so realistisch darzustellen, wie es im Rahmen der Geschichte möglich war. Natürlich läßt sich in neunzig Minuten Film nicht alles unterbringen. Ich wollte diese Realität so zeigen, daß sie sich zum Märchen öffnen darf – daß Märchen, Wünsche und Sehnsüchte mit zu dieser Realität gehören. Ich wollte einen Sommerfilm machen - auch wenn die Sonne während der Dreharbeiten viel zu selten in Erscheinung trat. Die Leichtigkeit ist Programm, das Lächeln, auch über sich selbst, steht am Ende des Films – ein sommerliches Heimatmovie.

(Auszug aus einem Interview mit Elke Weber-Moore)