Moi c'est moi

Gabriele Schärer (CH 2010)

 

Mo. 11. 6. 2012, 20:00 Kino Gotthard Zug

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MOI C'EST MOI
ICH BIN ICH

Dokumentarfilm von Gabriele Schärer
CH 2010, 94 Min., HDV, CH-D,D,F,Ru/d

Idee, Buch und Regie: Gabriele Schärer
Dramaturgische Beratung: Catherine Ann Berger
Kamera: Ueli Grossenbacher
Ton: Balthasar Jucker
Tonschnitt: Nadja Gubser
Schnitt: Mischa Hedinger
Songs:BlockJunge
Musikalische Leitung, Gitarre: Balthasar Jucker
Recording, Bass: Peter von Siebenthal
Drums, Hackbrett: Gilbert Paeffgen
Produktion: Gabriele Schärer


«Ein Film über Vertrauen und Freundschaft

Bern-West, Stadtteil VI – hier leben 12'000 Menschen in weitläufigen Hochhaussiedlungen. Rushit und seine Freunde sind Rapper und im Quartier berühmt. Ihre Band heisst «BlockJunge». Sie schreiben ihre eigenen Texte, singen vom Leben am Rand und nennen das Ghetto Heimat.
Im Jugendtheaterclub soll die Geschichte einer heutigen Antigone als Hiphop-Musical auf die Bühne kommen. Rushit und seine Freunde machen mit. Genauso wie Natalia. Mit 16 flüchtete sie allein aus Kirgisien in die Schweiz. Sie träumt von der Hauptrolle. Was die Jugendlichen verbindet, ist ihre Hoffnung, gross herauszukommen – ob als Rapper oder als Schauspielerin. Hauptsache, nicht irgend so ein langweiliger Job, 40 Jahre lang.
Wenn die Jugendlichen von ihrem Leben erzählen, der erfolglosen Lehrstellensuche, dem Ärger mit dem Gesetz, vom strengen Vater oder den ersten Freundinnen, wird deutlich, dass es bei allem immer auch um die Suche nach einem Platz in der Gesellschaft geht, um eine Vorstellung von der eigenen Zukunft.
Während der kräftezehrenden Musical-Proben vermischen sich Alltag und Arbeit, Leben und Kunst. Freundschaft und Familie, Vertrauen und Verantwortung – man ist sich nicht immer einig. «Ich habe gelernt, niemandem zu vertrauen», sagt Natalia. Rushit sagt, entweder du hast Freunde oder du bist Opfer.
Wer wird bis zur Premiere durchhalten? Wer wird abspringen? Und was wird sein, wenn am Ende der Vorhang schliesst?
Ein Film über das Vertrauen in die Kraft der Freundschaft. Und die Wichtigkeit, dabei auch zu sich selbst zu stehen.» Pressetext

Gabriele Schärer ist anwesend